Altersvorsorge Schweiz · 2026

Das Drei-Säulen-System der Schweiz

Ihre Altersvorsorge steht auf drei Säulen. Die ersten beiden ersetzen zusammen nur rund 60 % des Lohns. Für den gewohnten Lebensstandard braucht es rund 80 %. Die dritte Säule schliesst diese Lücke.

Schnellcheck: Wie gross ist Ihre Lücke?

Oder direkt die passende Lösung finden
Ihre Altersvorsorge
Arbeitgebende und ArbeitnehmendeSelbst finanziert
ObligatorischFreiwillig

3. Säule: Private Vorsorge

3a gebundene Vorsorge · 3b freie Vorsorge

Finanzierung
Kapitaldeckung, selbst finanziert
Zweck
Zusatzbedarf, freiwillig
Kennzahl
3a bis CHF 7'258 pro Jahr
Mehr zur 3. Säule

Kennzahlen zur Altersvorsorge

  • 60 %decken 1. und 2. Säule
  • 1,28Kinder pro Frau, Rekordtief
  • –25 %PK-Rente pro Franken seit 2010
  • 4,9 Mrd.AHV-Defizit pro Jahr erwartet
  • 7'258Franken 3a-Maximum 2026
  • 10 Jahre3a-Lücken nachzahlbar

01Rechner

Ihre persönliche Rentenlücke

Gleicher Lohn, gleiches Pensionskassen-Guthaben, anderes Pensionierungsjahr. So viel Rente gab es 2010 und so viel bleibt bei Ihrer Pensionierung. Alle Beträge in heutigen Franken.

Eckdaten des Kunden

Jahre

Pensionskassen-Guthaben heute
Geschätztes Guthaben heute: – Berechnet mit den gesetzlichen Altersgutschriften ab 25 und dem gewählten Plan. Frühere Löhne sind etwas tiefer angenommen als heute. Auslandjahre oder Unterbrüche senken den Wert.
3. Säule
Neue 3. Säule
Annahmen anpassen
Ihre Rentenlücke ab der Pensionierung
–

Ihr Ziel: CHF 5'200 pro Monat
Arbeitgebende und ArbeitnehmendeSelbst finanziert
1. SäuleAHVCHF 2'54649 % des Ziels
2. SäulePensions­kasseCHF 1'43328 % des Ziels
3. Säule3a und 3bCHF 92518 % des Ziels
AHV und PK zusammen: CHF 3'979 pro MonatOffen: CHF 296
Ihr persönliches Vorsorgehaus mit den Werten aus Ihren Eckdaten, pro Monat ab Pensionierung.
So schliessen Sie Ihre Lücke
–

Lücke gedeckt bei 25 Jahren Rente

Vereinfachte Schätzung für Einzelpersonen ohne Beitragslücken, keine verbindliche Rentenberechnung. AHV nach Rentenskala 44 (2025/26), 13. AHV-Rente ab 2026. Pensionskasse nach BVG-Altersgutschriften (7/10/15/18 %) auf dem koordinierten Lohn, multipliziert mit dem gewählten Plan. 3a-Kapital wird gleichmässig über die Rentendauer verteilt. Renditen sind Annahmen, keine Garantie. Genaue AHV-Werte liefert die Ausgleichskasse, genaue PK-Werte der Vorsorgeausweis.

02Lösung

Bank oder Versicherung: Welche Lösung passt zu Ihnen?

Beantworten Sie 8 kurze Fragen. Die Auswertung zeigt, welche Form der 3. Säule zu Ihrer Situation passt und warum.

Frage 1 von 80 von 8 beantwortet
Ist jemand finanziell von Ihrem Einkommen abhängig? Partner, Kinder oder andere Angehörige

03Factsheet

Factsheet für den Kunden

Alle Angaben aus dem Rechner und dem Fragebogen auf einer Seite. Namen ergänzen und als PDF herunterladen.

04Drei Säulen

Die drei Säulen im Detail

Was jede Säule leistet, wo sie an Grenzen stösst und was das für Ihre Vorsorge bedeutet.

1. Säule: AHV, IV und EL

Die staatliche Vorsorge sichert die Existenz. Sie ist obligatorisch für alle und wird im Umlageverfahren bezahlt: Die Erwerbstätigen von heute finanzieren die Renten von heute. Die maximale AHV-Rente beträgt 2'520 Franken pro Monat, dazu kommt seit 2026 die 13. AHV-Rente.

Maximale AHV-RenteCHF 2'520pro Monat für Alleinstehende, plus 13. Rente

Die AHV macht Minus

Ab 2026 gibt die AHV mehr aus, als sie einnimmt. Grund ist vor allem die 13. AHV-Rente, deren Kosten von über 4 Milliarden Franken pro Jahr erst teilweise finanziert sind. Am 29. November 2026 wird über eine Mehrwertsteuer-Erhöhung abgestimmt.

Das Defizit steigt von rund 1,3 auf 4,9 Milliarden Franken pro Jahr. Ein Ausbau der Renten ist damit unrealistisch.

Immer weniger tragen immer mehr

2025 wurden nur 1,28 Kinder pro Frau geboren, so wenige wie noch nie. Für eine stabile Bevölkerung wären 2,1 nötig. Erstmals leben in der Schweiz mehr über 65-Jährige als unter 20-Jährige.

Bei der Gründung der AHV kamen ca. 6 Erwerbstätige auf einen Rentner, heute ca. 3, um 2050 noch ca. 2.

Jedes fehlende Jahr kostet lebenslang

Für die volle AHV-Rente braucht es 44 Beitragsjahre. Auslandaufenthalte, Studium oder Familienpausen hinterlassen Lücken. Nachbezahlen lassen sie sich höchstens 5 Jahre rückwirkend.

Pro fehlendem Beitragsjahr sinkt die AHV-Rente um 1/44, also rund 2,3 %, ein Leben lang.

Die Rente ist nach oben begrenzt

Die AHV-Rente steigt nur bis zu einem durchschnittlichen Einkommen von rund 90'720 Franken pro Jahr. Wer mehr verdient, erhält nicht mehr AHV.

Bei 12'500 Franken Lohn pro Monat deckt selbst die maximale AHV-Rente nur rund einen Fünftel des Lohns.

Fazit

Die Rentenlücke ist kein Sonderfall mehr, sie ist der Normalfall. AHV und Pensionskasse werden in Zukunft eher weniger als mehr leisten. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, muss selbst vorsorgen, und je früher er beginnt, desto günstiger wird es.

Zurück zum Rechner